Sheego Kurvenstars 2017 - Ich bin dabei!



Gelangweilt starre ich auf meinen Bildschirm und schau dem blinken meines Cursors zu, der im Googlefeld gleichmäßig seinem Takt nachgeht. Kennt ihr solche Momente, wo ihr nicht mehr wisst, wonach ihr im Internet suchen, oder was ihr euch ansehen sollt? Wer hätte gedacht, dass das wirklich mal passiert, aber ich war ratlos was ich googlen wollte... Die pure Langeweile.

Irgendwie sprang der Gedanke "Fotowettbewerb" in meinen Kopf und ich hänge zusätzlich noch den Begriff "Plussize" mit ran. Und 3 Minuten später stöberte ich über die Sheego Website, die tatsächlich noch einen laufenden Wettbewerb hatte, in dem sie 12 Kalender-Plussize-Mädels suchten. Fotografiert von Kristian Schuller, dem Modefotografen schlechthin! Und nur noch 3 Tage bis die Anmeldefrist verstreicht. Ach was solls, ich kann ja mal ein Bild einsenden. Also baute ich alles auf, schmiss mich ins Outfit und schickte am Abend meine Bilder inklusive ein paar Daten ab.

         

Umso erstaunter war ich, dass einige Zeit später tatsächlich eine Antwort kam. Unter 2300 (!) Bewerbungen sei ich unter den letzten 100 Kandidatinnen und soll mich in einem Video, was max. 1 Minuten lang sein soll, vorstellen. Vorgegeben waren High Heels, ein bestimmtes Outfit und die Bitte ein paar Schritte zu laufen, plus ein wenig von sich zu erzählen. Na halleluja! Das Video zu drehen war eine reine Katastrophe. Zwei verschiedene Videos haben wir versucht auf die Beine zu stellen, eins davon Outdoor in einer so verlassenen Ecke wo ich dachte, da können gar keine Menschen sein. Können sie doch! Zu Hauf! Und die können einen anstarren, während man versucht drei vernünftige Sätze in die Kamera zu säuseln. Nicht zu vergessen, dass ich den Akku für die Kamera zu Hause vergessen habe, und mir das erst aufgefallen ist, als wir schon am Drehort angekommen sind. Gnah! Also startete der zweite Versuch dann doch zu Hause. Mittlerweile war es Mittag und ich hatte immer noch nichts gegessen. Mir war schummerig, die über 30 Grad machten mir auch ganz schön zu schaffen und wieso zur Hölle war die Hose so eng und brachte mich zusätzlich auch noch zum Schwitzen?! Vier Versuche später hatte ich die Nase voll. "Wir nehmen das jetzt so wie es ist und ich schneid da was zusammen! Ich hab Hunger und mir läuft die Suppe den Rücken runter! Basta!" quakte ich und schälte mich aus meinen Klamotten und den 12 cm Absatzschuhe um erschöpft aufs Sofa zu fallen. 

Am Abend gabs dann noch beim Zusammenschnitt des Videos den ein oder anderen Nervenzusammenbruch meinerseits, aber irgendwann schickte ich das Video dann ab und sagte zu mir "Entweder wird's was, oder nicht. Immerhin bin ich schon unter den letzten 100! Das ist toll und hätte ich nie erwartet".

Die Tage verstrichen und das Video war aus meinen Gedanken verschwunden. Ich war gerade auf der Arbeit und war in ein Gespräch mit meiner Kollegin und der Chefin vertieft, als mein Handy mit einer unbekannten Nummer klingelte. Misstrauisch ging ich ran und kriegte nach einer kurzen Vorstellung die Frage zu hören "Ich denke, du weißt warum ich anrufe? Kristian Schuller und Miyabi Kawai haben dich unter den eingesendeten Videos für das Kurvenstars Shooting ausgewählt! Du bist dabei!" Meine Augen mussten mir aus dem Gesicht gefallen sein, denn meine Chefin und meine Kollegin guckten mich leicht verdattert an. Schnell rannte ich aus dem Büro, um den Rest vom Gespräch halbwegs konzentriert folgen zu können. WAS? Ich bin dabei? Unter den letzten 18 Mädels? Ich mache ein professionelles Fotoshooting mit? Mir wurde augenblicklich flau und heiss und kalt zugleich. 


Am 10. September war es dann soweit, das Shooting ging los! Zuvor traf ich schon 5 von den 18 Mädels, da wir jeweils an 3 unterschiedlichen Tagen in 6er Gruppen geshootet wurden. Die Mädels waren alle nett und glücklicherweise genau so aufgeregt wie ich. Staunend trafen wir um kurz nach 7 Uhr morgens in der Shootinglocation ein. Irgendwie unwirklich und doch real. Die Aufregung stieg und die Vorfreude auch. Meine Güte! Wann hat man als Normalo schon mal so eine Chance? Zuerst gab es ein leckeres Frühstück und uns wurde der Tagesablauf erklärt. An einer großen Pinnwand waren unsere eingesendeten Bilder inkl. ein paar Daten hinterlegt und auch das ungefähre Outfit, was wir beim Shooting tragen würden. Etwas verdutzt starrte ich auf mein Bild... Was will der Künstler mir damit sagen?!



Ich bin die Letzte an diesem Tag und konnte so schon vorab die anderen Mädels beim Shooten beobachten. So langsam wird mein Make Up und meine Haare vorbereitet. Aufgeregt bin ich mittlerweile nicht mehr. Ich weiß was mich erwartet und freue mich vor der Kamera zu stehen. Und glücklicherweise hatte sich nun auch geklärt, welches Kleid ich tragen würde. Es ähnelt sehr der Zeichnung neben dem Bild. 




Nachdem ich von Kristians Frau in mein Outfit gesteckt wurde - und das wortwörtlich mit gefühlten 300 Sicherheitsnadeln - tippelte ich zum Set, stellte mich in Position und wartete auf die Anweisungen von Kristian Schuller. Ein Outfitwechsel steht an und wieder hüpfe ich - diesmal im Badeanzug - vor die Kamera und versuche die mir zugeworfenen Anweisungen halbwegs sinnvoll umzusetzen. Gar nicht so einfach sag ich euch! Etwas später ist alles im Kasten, ich ziehe mich um und gehe glücklich nach Hause. Was für ein Erlebnis! So viele Eindrücke, so viele nette Menschen. Das ganze Team war herzlich, locker und es kam nie das Gefühl auf, dass wir "nur so nebenbei" laufen. Wir Mädels waren alle ein kleiner Star für einen Tag. Aufgeregt fieberte ich dem Finale 2 Wochen später in Hamburg entgegen, denn meine Bilder habe ich in der Hektik des Feierabends überhaupt nicht gesehen. Ich wusste also nicht wie sie wirkten, ob der Fotograf zufrieden war, ob sie mir gefallen würden. Das machte das Ganze noch spannender!


Als ich zwei Wochen später in Hamburg angekommen bin, war ich voller Vorfreude aufs Wiedersehen mit all den Mädels und auch mit der PR-Managerin Andrea Brandner und ihren zwei tollen Mädels Flora und Jacqueline. An diesem finalen Abend werden die 12 Gewinner gewählt, die in den Kalender kommen. Aber egal ob ich nun in den Kalender komme oder nicht, ich bin unter den letzten 18 Mädels, durfte ein großartiges Fotoshooting mitmachen und bin auch bei dem Galaabend mit dabei. All meine persönlichen Ziele habe ich somit erreicht.


Also wurde sich im Hotel aufgerüscht und um 17:30 Uhr wurden wir zur Location gefahren. Kurz nach 18:00 Uhr treffen immer mehr Gäste ein. Wir laufen mit großen Augen durch die Ausstellung und bewundern die ausgestellten Bilder von allen 18 Teilnehmerinnen. Die Bilder sind wahnsinnig schön in Szene gesetzt. Kristian ist einfach ein Vollprofi. Und dann kommt der Moment - ich sehe mein Bild zum ersten mal. Es steht sogar im Schaufenster. Jeder der auf der Straße vorbei läuft kann mich also sehen. Und in der Ausstellung selber hänge ich auch noch mal. Ich finde es irgendwie unwirklich mich dort auf dem Bild zu sehen und denke gleichzeitig, dass ich dringend was gegen meine Winkearme unternehmen muss. Ein wenig muss ich lachen, immerhin gehört das ja auch zu mir und damit zu den Kurvenstars. Ich verschiebe das Armtraining in Gedanken auf nächstes Jahr und freue mich einfach über alles und jeden an diesem Abend!

(Bild im Schaufenster)

Kristian Schuller kommt uns entgegen, wir begrüßen uns und quatschen ein wenig. Die Stimmung ist ausgelassen und entspannt. So mag ich das. Keine große Show, einfach ein entspanntes und schönes Miteinander. Miyabi Kawai und Anna Scholz laufen auch entspannt durch die Menge, quatschen hier und da und auch mit uns. Hayley Haselhoff ist auch mit dabei, schaut sich die Ausstellung an, posiert für die Fotografen und gibt Interviews fürs Fernsehen. Ein wenig könne wir auch mit ihr sprechen, ich bin begeistert was für eine liebe Person sie ist, fast sogar zurückhaltend. Sie bewundert unsere Fotos und macht sogar ein Bild mit ihrem Handy von uns und unseren Bildern. 


So langsam wird es unruhiger, die Organisatoren laufen hektisch umher und wir merken, dass es langsam ernst wird. Die Finalisten der Kurvenstars werden gewählt. Eine kleine Rede folgt und relativ schnell geht es los mit der Verkündung. Oder war die Rede doch länger? Ich habe kein Zeitgefühl mehr, mir tun die Füße weh in den neuen, noch nicht eingetragenen Schuhen und gebannt lausche ich jedem Wort. Die ersten zwei Mädels haben ihr Siegerbild erhalten und stehen strahlend auf der Bühne. Sie sprudeln praktisch über vor Freude! Ich freue mich mit ihnen, freue mich über den Abend, die tolle Stimmung und das ich das alles miterleben darf. Und plötzlich stupst mich Manuela, mit der ich schon viel Zeit beim Shooting und auch an diesem Abend verbracht habe, von der Seite an und grinst verschwörerisch. "...so sportlich, so ein großartiger Ausdruck im Gesicht, die nächste Gewinnerin ist Ireen!" höre ich nur noch ganz weit weg und stakse mit schmerzenden Füßen Richtung Bühne, werde mit Küsschen beglückwünscht und erhalte mein Bild. Ein kurzer Dreh um vor den Fotografen zu posieren und ich wanke völlig benommen als dritte Gewinnerin zu den zwei wartenden Mädels. Ich dachte nicht, dass sich meine Laune noch steigern könnte, aber da steh ich nun. Eine von 12! Von 2300 Bewerbern und halte mein Bild in den Händen, grinse übers ganze Gesicht und wünsche mir nichts sehnlicher als endlich diese Schuhe auszuziehen. 

  




(Hayley Hasselhoff)

Nachdem alle Gewinnerinnen gekürt wurden, wurden noch zahlreiche Fotos gemacht. Schaut hier, lächelt dort hin, noch mal in Position bitte! Wie im Film läuft alles an mir vorbei, aber normalerweise stehe ich auf der anderen Seite und nicht im Mittelpunkt. Seltsam und doch großartig! 

Die Veranstaltung neigt sich einige Stunden später dem Ende und wir werden ko aber glücklich mit unserem Bild und einem wunderschönen Blumenstrauß ins Hotel zurück gefahren. Ich brauche noch 2 Stunden um all das halbwegs zu verarbeiten, schaue immer wieder auf mein Bild, dusche ausgiebig und falle danach ins Bett. Eine wunderbare Zeit geht zu Ende und ich freue mich riesig auf den Kalender. Manchmal sind die spontanen Ideen doch die Besten 



















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Update zu www.mybodyartist.de - 22 kg sind weg!




Einige Zeit ist vergangen, seit ich den letzten Post über meine Ernährungsumstellung online gestellt habe (HIER könnt ihr noch mal nachlesen). Ich dachte es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Am 11.1.16 habe ich angefangen meine Ernährung umzustellen und nach dem Programm von www.mybodyartist.de zu leben. Wie schon in meinem ersten Post beschrieben fällt es mir leicht und es tut meinem Körper mehr als gut. Jetzt - ca 8 Monate später - habe ich 22 kg weniger auf den Rippen und die Ernährung ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Auch wenn wir mal Essen gehen, ist das kein Problem. Ich such mir die Gerichte raus die in die Ernährung passen und lasse z.B. Pommes oder Kartoffeln gegen Süßkartoffeln oder Gemüse austauschen.

Und das geht so einfach ohne die fiesen "Ach komm das eine mal Pommes wird schon nicht so schlimm sein" - Gedanken?

Definitiv ja! Ich ärger mich über mich selber, wenn ich die Pommes essen würde und sind wir mal ehrlich, das Gemüse und die Süßkartoffeln machen genau so satt. Und ich habe kein schlechtes Gewissen nach dem Essen.





Ich mache immer noch ca. alle 4 Wochen meinen Cheatday an dem ich esse was ich will. Mittlerweile ändert sich das aber auch immer mehr und ich achte auf gesündere Cheats. Denn wer hätte das gedacht, Fertiggerichte oder sogar Chips die ich früher eingeatmet habe, schmecken einfach nicht mehr. Da hat sich mein Körper gewaltig umgestellt.

Allerdings merke ich gerade an den Cheatdays wie gut mir diese Art der Ernährung tut. Denn gerade zum Frühstück will ich dann nicht auf mein normales Körnerbrötchen verzichten, oder es gibt zum Mittagessen mal eine Nudel-Pfanne und ja es schmeckt auch gut, aber relativ schnell merke ich dann, dass ich aufgebläht bin und mein Magen drückt. Sobald ich das Weizen nach dem Cheatday wieder weglasse, gehts mir auch deutlich besser. Der aufgeblähte Bauch bessert sich und auch das Magendrücken ist verschwunden. Ich habe mit meiner Ärztin mal drüber geredet, ob es sinnvoll ist wirklich überprüfen zu lassen, ob ich vielleicht an einer schwächeren Form von Glutenunverträglichkeit leide, aber ich halte es da so wie sie: Wenn es mir gut tut ohne Gluten und Weizen zu leben und ich dadurch weniger Beschwerden habe, soll ich es auch so beibehalten. Recht hat sie! Ich brauch dazu kein ärztliches Attest, ich fühl mich fitter als jemals zuvor, nehme kontinuierlich ab und habe keine Beschwerden mehr.

Zum Thema körperliche Beschwerden fällt mir auch noch was ein. Bevor ich begonnen habe abzunehmen, hatte ich ein knirschendes Knie. Immer wenn ich nach dem duschen die Duschwand mit dem Wischer trocken gezogen habe und dazu in die Knie gegangen bin, knirschte mein rechtes Knie beim Aufstehen. Ich schob es aufs älter werden, auf "das ist halt einfach so". Hab es aber nicht in Verbindung mit meinem Gewicht gebracht. Mittlerweile ist das Knirschen komplett verschwunden. Ich freu mich riesig drüber! Denn als mir aufgefallen ist, dass es verschwunden ist, kam mir auch endlich mal der Gedanken, dass es an meinem Gewicht hängen könnte. Ergo: Meine Gelenke sind mittlerweile definitiv weniger belastet als vorher, was sich sicher nicht nur aufs Knie ausgewirkt hat!

Ein anderes Beispiel ist das Autofahren. Ich war so eingerostet und bewegungsunfähig, dass ich, wenn ich rückwärts gefahren bin und mich dementsprechend umgedreht habe um nach hinten zu schauen, kaum noch wirklich rum kam bzw auch ein unangenehmes Drücken im unteren Rückenbereich hatte. Auch das hängt natürlich mit dem Gewicht zusammen. Mittlerweile kann ich mich wieder problemlos umdrehen und bin immer wieder erstaunt wie sehr man doch in sein Gewicht "reinwächst" ohne zu merken was für negative Veränderungen eigentlich im Körper passieren.



Auch das Thema Schilddrüsenunterfunktion möchte ich ansprechen. Seit einigen Jahren weiß ich, dass ich eine Unterfunktion habe und wurde bereits schon passend medikamentös eingestellt. Alle halbe Jahre geh ich zum Arzt, lasse mir Blut abnehmen und wir schauen uns die Schilddrüse beim Ultraschall an. Meine Schilddrüse ist eine besonders harte Nuss und der Meinung sich auflösen zu müssen. Mittlerweile ist sie nur noch zu 1/3 so groß wie sie normal sein müsste. Mit einer Unterfunktion ist es immer etwas schwieriger abzunehmen und vor allem dauert das alles immer noch länger. Das kann manchmal etwas frustrierend sein. Aber auch hier wird in dem Ernährungsplan drauf eingegangen und das finde ich besonders wichtig. Oder wusstet ihr, dass ihr zb Kohlsorten bei einer Schilddrüsenunterfunktion lieber meiden solltet? Es ist eigentlich so logisch, dass die Ernährung mit unserem Körper und unseren Hormonen im direkten Kontakt steht und das Eine Auswirkungen auf das Andere hat. Aber trotzdem bringen wir das nie in Verbindung mit dem Abnehmen. Blöd oder?

Ich brauch durch die Unterfunktion vielleicht etwas länger um abzunehmen, aber rückblickend ist das nicht schlimm. So hat meine Haut genügend Zeit mitzuschrumpfen und 22 kg sind nach all den gescheiterten Abnehmversuchen echt viel für mich und ich bin stolz!

Auch die Kleidung ändert sich und ich freu mich, dass ich momentan 2 Kleidergrößen weniger habe. Ab und an sind es auch mal 3, je nach dem wie der Schnitt fällt.

Mittlerweile richte ich mich nicht mehr nach den Essensplänen, die man zum Programm erhält, sondern koche "frei Schnauze" nach meinen eigenen Rezepten mit den Zutaten, die mir beim Abnehmen helfen. Das ist auch etwas was ihr in dieser Zeit dank dem Programm lernt. Denn was ist, wenn die 12 Wochen vorbei sind und die Pläne plötzlich enden? Keine vorgegebenen Rezepte für den Tag mehr, keine Mengenangaben oder dergleichen. Man steht nun da und weiß nicht mehr weiter. Glücklicherweise lernt man aber hier, wie man sich auch nach diesen 12 Wochen weiter entwickelt und kann auch schon während des Programms anfangen selber zu experimentieren. Eine Liste mit sehr vielen Lebensmitteln die man lieber meiden sollte und die gut für einen sind, liegt nämlich dabei und daraus lassen sich schier unendlich viele Rezeptideen zaubern.




Man vergisst immer, wie viel Gewicht man wirklich mit sich rumgetragen hat bzw auch wie eingeschränkt man im Leben ist und merkt es erst, wenn man dann wirklich abnimmt. Alles fällt viel leichter man bewegt sich freier, die Körperhaltung und -sprache wird eine ganz andere und es kommt viel mehr Selbstsicherheit dazu. Die Spirale als ich damals zugenommen hatte, war immer die gleiche: ich war frustriert aus irgend einem Grund und griff automatisch zum Essen. Vorzugsweise Süsskram. Ich war frustriert weil ich keine Selbstdisziplin hatte und mich nicht hinstellen wollte um gesund zu kochen, also gab es eine Fertigpizza. Und obwohl ich schon satt war nach der halben Pizza, wurde die andere Hälfte auch noch reingezwängt unter schnaufen und stöhnen. Und als ob es dann nicht reicht, gab es eine halbe Stunde später noch einen Schokoriegel, als bestrafende Belohnung weil ich mich selber hasste. Und so ging es weiter und weiter...

Ja der Ausbruch aus alltäglichen Ritualen und Gewohnheiten ist schwer, aber nicht unmöglich. Und es kann doch nur besser werden! Die eigene Grenze sind deine Gedanken! Warum kannst du dich jetzt nicht vom Sofa hochschwingen und eine Stunde Sport machen? Warum? Bist du krank? Hast du Schmerzen? Nein! Es ist reine Faulheit. Also hoch mit dir und rock das Ding! Ihr glaubt nicht was die Veränderung der Gedanken möglich macht. Mittlerweile sieht meine Spirale so aus: Ich fühle mich großartig, habe ein ganz anderes Körpergefühl, freue mich tierisch, dass ich meinen Hüftknochen spüre wenn ich liege (das gabs vorher nämlich nicht), kann einfach lockerer durch den Tag laufen und natürlich macht das Klamotten kaufen nun wieder ordentlich Spass!




Der Punkt ist: auch wenn es mal etwas langsamer läuft, oder ein paar Wochen nicht wirklich viel auf der Waage oder beim Zentimetermaß zu sehen ist, ist das kein Drama! Der Körper ist keine Maschine und manchmal brauchen Veränderungen einfach ihre Zeit. Ich sehe das ganz entspannt, mein Körper muss nicht zwingend konstant 1 KG pro Woche abnehmen. Mittlerweile sind es mal 300 g oder 500 g oder eben auch mal gar nichts. Auch ein Plus von 300 g reißt mich nicht raus, vielleicht ist einfach mehr Wasser eingelagert, oder ich steh kurz vor meinen Tagen oder oder oder. Ich habe den richtigen Weg gewählt, als ich die Ernährungsumstellung angefangen habe und allein das zählt! Ich bin Glücklicher und selbstzufriedener mit mir selber, muss auf nichts verzichten, werde immer satt und wenn mich doch mal ein Stück Kuchen reizt, starte ich mit mir selbst eine kleine Challenge und warte bis zum Cheatday, um den Kuchen dann in vollen Zügen zu genießen und hab mir damit auch gleichzeitig bewiesen, dass meine Gedanken mein Handeln steuern und nicht mein Magen.

Ich bin froh, diesen Weg gewählt zu haben und würde es immer wieder machen!





Die perfekte Gartenparty - eigentlich plane ich nichts!


"Na was ist denn nun?!"

"Wann feierst du denn endlich deinen Geburtstag nach?"

"Haben wir schon einen Termin?"

"Wir haben den Samstag schon fest für euch verplant! Wann sollen wir da sein?!"


So oder so ähnlich erreichten mich kurz nach meinem Geburtstag immer wieder Nachrichten per SMS oder über Facebook. Normalerweise laden wir immer zur nachträglichen Geburtstagsparty mit viel Grillen und Spass und Spiel ein. Doch irgendwie hatte ich keine Lust. Ich wollte nicht vorbereiten, wollte nicht planen, sondern einfach meinen Urlaub nutzen um in den Tag hinein zu leben.

Aber meistens kommt es ja doch ganz anders als man denkt. Ach was soll der Quatsch, ich wusste doch das es genau so kommen wird. Denn eigentlich mag ich unsere entspannten Gartenpartys. Nicht muss, alles kann. Der Grill steht bereit, die Tischtennisplatte wartet auf ihren Einsatz -gerne mal bis tief in die Nacht (warum habe ich keine fluoreszierenden Tischtennisbälle?) - und wir sitzen im Garten, das Lagerfeuer prasselt und wir quatschen und lassen die Seele baumeln. 

Also schickte ich eine Einladung raus mit den Worten "Ich will keine Geburtstagsparty, ich will einfach nur nen entspannten Grillabend mit euch ohne viel Schnickschnack. Ich werd mich auch nicht groß ins Zeug legen um irgendwas aufzubauen. Jeder bringt sich ne Scheibe Fleisch mit, Getränke sind wie immer da."

Bums aus die Maus. Keine großen Aktionen die langes Planen und noch viel längere Vorbereitung benötigen. Ich hab die Rechnung wohl ohne mein zweites ICH gemacht, denn in der Nacht lag ich wach und plante in Gedanken die perfekte Party! Von Dekoration bis Nachtisch sollte alles dabei sein. Pinterest quoll über vor Ideen und ich klickte mich in die höchste Stufe der Planung! Ich erstellte unendlich viele Listen mit Essen. Salat und Soße, und Grillbutter darf auch nicht fehlen. Was ist mit Nachtisch! Hatten wir jemals schon Nachtisch beim Grillen? Es musste einer her! Snacks? Häkchen auf der Liste! Oh und die Dekoration nicht zu vergessen. Wenn wir hier und da ein wenig umbauen und verschieben könnte es klappen. Meine Listen wurden konkreter und schlussendlich zu Einkaufslisten umgewandelt. Der Bestellfinger zuckte und ich bestellte sämtliches Zubehör. Männe musste mit mir durch Einkaufspassagen rennen, weil ich DEN Outdoorteppich gesehen habe, der es unbedingt sein musste! Er buckelte mir geduldig große schwere Blumenkübel von A nach B damit meine Idee von einem Palettentresen Gestalt annahm. Auch diesen schraubte er bereitwillig und ohne meckern zusammen. In seinen Kopf hätte ich trotzdem gern mal geschaut. Immerhin wollte ich ja "nur grillen".




Mehr Gemütlichkeit war das Ziel. Unsere alten und hässlichen Waschbetonplatten mussten versteckt werden. Bei Depot fand ich zwei wunderschöne blau weiße Outdoorteppiche, die dem Ganzen ein wenig Wohnzimmerfeeling im Freien geben. Bänke und Stühle wurden mit weißen Decken und großen weichen Kissen eingekleidet. Die Tischdecken sind zwei blaue Läufer, auch extra für draußen gedacht. Na merkt ihr schon ein Farbschema? Es geht Richtung Meer.



Links neben der Terrasse steht nun der neue Palettentresen. Schön schmal und perfekt um trotzdem einiges abzustellen. Leider habe ich es dann doch nicht mehr geschafft die Paletten weiß zu streichen, aber das schadet dem Nutzen ja nicht. Der Palettentresen ist das erste DIY was ich euch zeigen möchte und ist ganz einfach herzustellen. Ihr benötigt:

2 Paletten
4 Schrauben 20 cm lang
Akkuschrauber
Gehwegplatten 

Die Paletten stellt ihr jeweils mit der normalerweise oberen Seite nach außen zeigend aneinander. Mit dem Akkuschrauber schraubt ihr die 4 Schrauben jeweils in den Ecken fest und fixiert somit die Paletten miteinander. Da die Paletten 120 cm lang sind, würden hier 3 Gehwegplatten a 40 cm drauf passen, oder auch ein passendes Holzbrett. Ich mag den Kontrast zwischen Stein und Holz und glücklicherweise hatten wir sogar eine durchgängige Gehwegplatte in genau den Maßen im Garten liegen. Perfekt!

Habt ihr den Anker gesehen der unten Links im Bild steht? Den haben wir mal beim Floßfahren "geangelt". Wir haben auf dem See gestoppt und unseren Anker geworfen und als wir wieder weiter fahren wollten und unseren Anker hochgezogen haben, hing dieser mit dran. Seit dem steht er bei uns im Garten als Deko. 



Der neue Tresen wurde auch direkt als Tresen genutzt und auch hier findet sich ein kleines DIY was ich euch nicht vorenthalten möchte. Wenn schon denn schon, ich hab richtig losgelegt. Bei Ikea gibt es diese wunderschöne weiße Magnettafel. Sie ist perfekt um kleine Nachrichten zu hinterlassen. Und noch perfekter um sie mit Tafelfolie zu bekleben. 

Ihr braucht:

1 Magnettafel (Ikea)
1 x Tafelfolie (Amazon)

Den zu beklebenden Bereich habe ich auf der Magnettafel ausmessen und auf die Tafelfolie übertragen und dann sauber ausgeschnitten. Dann habe ich vorsichtig die Folie auf die Magnettafel kleben. Das hat bei mir problemlos und ohne Bläschen geklappt. Fertig ist eure kleine Tafel, die mit Kreidestiften immer wieder neu beschriftet werden kann. Zusätzlich ist sie natürlich immer noch magnetisch. Praktisch oder? 


Die Tafel war übrigens die Einladung für eine fruchtige Erdbeer-Mango-Limettenbowle, die ich das erste mal gemacht habe. Sehr lecker und erfrischend sage ich euch. In dem tollen Zapfhahnglas kam sie besonders gut zur Geltung und passte perfekt auf den neuen Tresen. Das Rezept stelle ich euch am Ende des Blogs zur Verfügung. Passend mit all den anderen tollen Rezepten, die ich euch gleich noch vorstellen werde.




Das alte Fenster welches ich aus der Nähe von Hamburg von einem alten Bauernhof habe, kommt super zur Geltung und lässt sich auch prima mit den Kreidestiften beschriften. Das nächste DIY ist so einfach, dass man fast nicht drauf kommt. Und alles habt ihr zu Hause griffbereit, da bin ich mir sicher:

DIN A 4 Papier
Süssigkeiten
Kindheitsbastelerinnerungen

Faltet einfach ein paar kleine Schiffchen aus verschiedenen Papiergrößen. Sie sind perfekt um sie mit kleinen Snacks zu füllen! Ich habe passend zum Thema Ahoi Brausebonbons ins große Schiff getan, aber auch Nüsse oder Smarties passen super. Ein echter Hingucker und so schnell gemacht!



Das Thema Meer habe ich bei der Tischdekoration weitergeführt. Ein einfaches silbernes Tablett habe ich mit Muscheln, Steinen, Sand und einem kleinen Segelboot in die Mitte gestellt. Die Läufer in dem hellen Blau heben sich super vom weißen Tisch ab und mit den wunderhübschen Tellern und kleinen Bootstischkärtchen ergeben sie ein wunderbar harmonisches Gesamtbild. Wir erinnern uns: eigentlich wollte ich ja nichts planen...




Diese Tomatenbutter ist übrigens eine der leckersten die ich je gegessen habe und ein Alltimefavorite meinerseits. Sie schmeckt so würzig intensiv nach getrockneten Tomaten in Verbindung mit der cremigen Butter. Und das obwohl gar keine getrockneten Tomaten dabei sind. Hier spielen nur Butter, Tomatenmark, Zitrone, Basilikum und Salz und Pfeffer die Hauptrolle. Sie ist superschnell gemacht und auch perfekt als kleines Mitbringsel wenn man mal selber auf eine Gartenparty eingeladen ist. Ob nun langsam schmelzend auf dem frisch gegrilltem Stück Fleisch oder auf dem Fladenbrot - die Butter ist der Knaller! Auch hierzu habe ich euch das Rezept am Ende des Blogs aufgeschrieben. Ich seh doch wie euch das Wasser im Mund zusammenläuft!


Von der Butter zur Soße, oder auch: wenn schon denn schon. Wenn ich schon eine selbst gemachte Tomatenbutter in schöner Schale anbiete, will ich auch nicht die langweiligen gekauften Ketchupflaschen auf dem Tisch stehen haben. Also habe ich auch noch eine Grillsoße selber gemacht. Die hübschen Gläser bekommt man momentan fast überall und auch hier kam wieder der Kreidestift zum Einsatz. Die Soße besteht aus Ketchup als Basis, gefolgt von vielen Gewürzen und Kräutern, ein wenig Sambal Olek für die Schärfe und Honig für die Süße. Diese Soße ist keineswegs langweilig und passt perfekt zu Gegrillten. Aber auch wenn sie nicht ganz aufgegessen wird, kann sie super beim nächsten Gulasch weiterverarbeitet werden. Sie lässt sich, genau wie die Tomatenbutter, super einen Tag vorher vorbereiten und nimmt so schon mal ein wenig den Druck raus, dass man alles genau an dem Partytag erledigen muss. 



Details sind auch immer ein sehr wichtiges Thema. Ohne Details ist alles doof. Ist doch so oder? Stellt euch mal vor anstatt der hübschen Teller mit den kleinen Booten würden normale Teller stehen. Oder die kleinen Porzellanboote die als Platzkartenhalter dienen würden Enten sein, die Servierten wären belanglos weiß und die Tischtuchhalter wären keine Anker oder Boote, sondern die guten alten 90er Jahre Obstanhänger. All das würde die Harmonie des Bildes und vor allem auch der realen Stimmung stören. Nichts würde wirklich zusammenpassen und auch keinen Sinn für ein Motto ergeben. Während Männe nur verständnislos mit dem Kopf geschüttelt hat, bin ich beim Aufbauen und dekorieren regelrecht aufgegangen. Die grob geflochtenen Telleruntersetzer erinnern an dicke Tauseile und allein das sie so gut auf den Tisch zu den anderen Sachen passen macht mich einfach glücklich und ich steh freudig in die Hände klatschend vor dem Tisch um mein Gesamtwerk zu feiern. Mädels Butter bei die Fische - IHR VERSTEHT MICH ODER?




Als ich vor einigen Jahren von meiner damaligen Vorgesetzten das Rezept für dieses Kastenweißbrot mit Kräuterbutter bekommen habe, war ich im 7. Himmel. Seit dem gibt es kein anderes Brot mehr bei mir zum Grillen und mittlerweile wird es auch von unseren Freunden regelrecht verlangt und eingeatmet. Selten bleibt etwas übrig. Es ist so simpel aber so unglaublich lecker. Die selbst gemachte Kräuterbutter aus einer Hand voll Zutaten zieht so wunderbar saftig in jede einzelne Scheibe des Brotes ein. Damit ist es innen wunderbar weich und würzig und außen kross und knackig. Das Brot wird im Ofen gebacken und nimmt somit keinen Platz auf dem Grill weg. Nicht das ihr jetzt in Panik verfallt, was hier das große Geheimnis ist - auch dieses Rezept habe ich euch aufgeschrieben und ihr findet es am Ende des Blogeintrages. Ich garantiere euch, es wird auch bei euren Grillabenden zu einem absoluten Klassiker!



Kein Grillen ohne Salat - vorzugsweise Nudelsalat. Auch dieses Rezept war eher Zufall und von einem Kollegen geklaut. Er hatte den Salat auf Arbeit mitgebracht und konnte unseren treuen Augen und dem tropfenden Zahn nicht widerstehen und musste uns was abgeben. Ich sage euch DAS ist genau der Salat den ich immer gesucht habe! Und nach einigem Betteln und Winseln hat er auch das Rezept rausgerückt. Der Nudelsalat schmeckt wunderbar würzig, enthält getrocknete und frische Tomaten und aus dem Öl der getrockneten Tomaten in Verbindung mit Tomatenmark, Kräutern und Knoblauch wird so ein wunderbares Pesto, was die Nudeln einzigartig schmecken lässt. Die Kombination mit Rucola und Parmesan gehört eh zu meinen Liebsten und ist bei Nudelsalat nicht mehr wegzudenken. Seid ihr auch so Nudelsalatverrückt wie ich?



So und wer von euch war nun ein aufmerksamer Leser und hat bei den Fotos ein wenig genauer hingeschaut und dieses Prachtstück von Nachtisch entdeckt? Allein wenn ich mir die Bilder ansehe läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen!



Diesen gigantische Himbeer-Blaubeer-Trifle habe ich nachdem wir alle vollgefuttert von Nudelsalat, Grillfleisch und -würstchen und Brot mit Kräuterbutter waren, demonstrativ auf den Tisch gestellt. Bauch haltend und schnaufend wurde die Schale kritisch begutachtet. Was ist das? Das soll schmecken? Eigentlich sind wir doch alle satt..

Genauso eigentlich wie ich keine durchgeplante und organisierte Party machen wollte, war die Meute anscheinend auch "satt". Nachdem ein Vorkoster sich vorsichtig angenähert hatte und mit leuchtenden Augen immer wieder den nächsten Löffel genüsslich in den Mund steckte, wagten sich die anderen dann langsam auch ran. "Aber nur einen kleinen Löffel voll bitte - nur mal zum kosten!" Nunja noch zwei oder drei volle Löffel Nachschlag holen zählt dann wohl nicht dazu. Ich grinste mir eins und schaufelte mir auch noch eine zweite Portion auf den Teller. Wenn Nachtisch so gut schmeckt, dass man nur noch seufzen kann vor Glück ist es auch piepegal wie voll gefressen man davor ist. Nachtisch geht IMMER!

Den Trifel habe ich am selben Tag gemacht, damit er möglichst frisch bleibt, da hier unter anderem Sahne verwendet wird. Grundlegend ist er aber wirklich schnell gemacht und braucht nur ein paar einfache Zutaten die ihn in eine wahre Geschmacksexplosion verwandeln! 




Der Tag war wie immer gelungen, wir alle waren pappsatt und glücklich. Schöner hätte es nicht sein können. Ich bin froh, dass wir doch gefeiert haben und ich meinen Gastgeber/Deko/Rezeptewahn ausgiebig ausleben konnte.


Ich hab für euch alle Rezepte zu einem PDF zusammengefügt, so könnt ihr euch gleich alles auf einmal ausdrucken und habt es immer beisammen. Die DIY Projekte habe ich nicht noch mal extra zusammengefasst, aber ihr könnt ja immer wieder hier auf dem Blog nachschauen um einen Palettentresen, kleine Snackboote oder eine DIY Tafelfolienmagnetwand für eure nächste Party nachzubasteln. Ich fand alle Projekte sehr einfach und vor allem schnell umzusetzen. Die Rezepte sind ohne komplizierte Zutaten vorzubereiten und eigentlich fehlen dann nur noch die Gäste und eine laue Sommernacht für ganz viel Spass, Essen gute Gespräche, knisterndes Lagerfeuer und einem Nachtisch der trotzdem noch rein passt! 

Um das PDF runterzuladen klick einfach auf das Bild. Ich wünsch euch einen tollen Sommer 




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Die geheime Spardose - DIY *Werbung*





Bist du bereit für ein blitzschnelles DIY um dir deine eigene geheime Spardose zu basteln? Sie sieht aus wie ein normales Bild, keiner würde so schnell auf die Idee kommen, dass sich dahinter eine Spardose verbirgt. Und du kannst sie auch noch ganz einfach alleine basteln. Ich zeige dir, wie es geht:



Die Illustrationen habe ich bei www.pixum.de * auf Klebefolie drucken lassen in 30x30 cm. Für das Projekt musste ich sie nachträglich etwas zuschneiden, was aber kein Problem war. Zusätzlich braucht ihr noch einen tiefen Bilderrahmen, ein Cuttermesser, Bleistift, Schere und Lineal, eine Heissklebepistole und die kleinen Etikettenaufkleber **.


Als erstes wird der Rahmen in seine Einzelteile zerlegt. Ich hab mir die Glasscheibe vorgenommen und sie vorsichtshalber noch einmal gereinigt, nicht das nachher beim bekleben Staubkörner zwischen Folie und Glas liegen.

Mit ein wenig Augenmaß und dem Lineal richte ich das Bild nun aus, so dass es mittig liegt. Das ist für mich mittlerweile die schnellste und einfachste Methode und funktioniert immer gut. Danach fahre ich ganz sanft mit dem Bleistift um das Glas rum und habe so die perfekten Linien zum Ausschneiden.




Achtet darauf, dass ihr beim Anzeichen und Ausschneiden sehr genau arbeitet.

Ich löse mir meist die obere Ecke vom Papier ab und ziehe die Trägerfolie entlang der oberen Kante ein paar cm um die Klebefolie besser ansetzen zu können. Hier merkt man übrigens, wie dick das bedruckte Klebepapier ist. Je dicker es ist, umso besser und vor allem leichter kann ich damit arbeiten. Und wenn ihr hier wirklich genau gezeichnet und geschnitten habt, könnt ihr nun die obere Kante des Klebepapiers ganz sauber an die oberen Kante des Glases setzen und vorsichtig die ersten cm am Glas festdrücken. Stück für Stück wird nun die Folie abgezogen und ich wisch dann gerne mit einem Tuch von oben nach, so dass keine Bläschen entstehen können. 





Weiter gehts mit der Rückseite. Ein Loch für das Geld muss ja schließlich auch noch her. Dazu habe ich mir die Etikettenhalter genommen und ungefähr dort hingelegt, wo ich denke, dass es passt. Dann hab ich mir wieder das Lineal genommen und die Halter ausgerichtet. Mit dem Bleistift hab ich die Innenlinien einfach nachgezeichnet, so dass ich weiß, wo ich gleich ansetzen muss.


Mit dem Cutter und dem Lineal als Führung habe ich das Loch ausgeschnitten. Das erfordert gut Kraft, denn die Rückwand ist ordentlich stabil. Mit der Heißklebepistole habe ich das Etikett dann passend aufgeklebt.



Zum Schluss wird der Rahmen nur noch zusammengesetzt. Als erstes kommt die Glasscheibe mit dem Bild nach unten in den Rahmen, darauf lege ich gerne noch den Papprahmen der mit dabei ist, einfach als zusätzlichen Schutz für das Glas von innen wenn das Geld rein fällt. Darauf dann den Abstandshalter und schlussendlich die Rückwand mit dem Loch. 


Und fertig ist die geheime Spardose getarnt als Bild! Dank dem großen Loch kann man es super anhängen und der Rahmen ist auch nicht gleich als Spardose zu erkennen. Ich finde das ist auch eine tolle Geschenkidee zu sämtlichen Anlässen (Hochzeit, Geburtstag, Umzug usw...) und wirklich einfach und kostengünstig hergestellt. 

Die Drucke sind qualitativ so hochwertig, dass mir die Bilder sogar so noch besser gefallen, als wenn die Glasscheibe davor wäre. Das war anfangs nämlich meine Angst, dass es vielleicht nicht so schön aussehen würde wenn das Bild auf der Scheibe klebt. Aber die Sorge war definitiv unbegründet.

Ich wünsch euch ganz viel Spass beim nachmachen! 





**hierbei handelt es sich um einen Affiliate Link
*Kooperation




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