Die perfekte Gartenparty - eigentlich plane ich nichts!


"Na was ist denn nun?!"

"Wann feierst du denn endlich deinen Geburtstag nach?"

"Haben wir schon einen Termin?"

"Wir haben den Samstag schon fest für euch verplant! Wann sollen wir da sein?!"


So oder so ähnlich erreichten mich kurz nach meinem Geburtstag immer wieder Nachrichten per SMS oder über Facebook. Normalerweise laden wir immer zur nachträglichen Geburtstagsparty mit viel Grillen und Spass und Spiel ein. Doch irgendwie hatte ich keine Lust. Ich wollte nicht vorbereiten, wollte nicht planen, sondern einfach meinen Urlaub nutzen um in den Tag hinein zu leben.

Aber meistens kommt es ja doch ganz anders als man denkt. Ach was soll der Quatsch, ich wusste doch das es genau so kommen wird. Denn eigentlich mag ich unsere entspannten Gartenpartys. Nicht muss, alles kann. Der Grill steht bereit, die Tischtennisplatte wartet auf ihren Einsatz -gerne mal bis tief in die Nacht (warum habe ich keine fluoreszierenden Tischtennisbälle?) - und wir sitzen im Garten, das Lagerfeuer prasselt und wir quatschen und lassen die Seele baumeln. 

Also schickte ich eine Einladung raus mit den Worten "Ich will keine Geburtstagsparty, ich will einfach nur nen entspannten Grillabend mit euch ohne viel Schnickschnack. Ich werd mich auch nicht groß ins Zeug legen um irgendwas aufzubauen. Jeder bringt sich ne Scheibe Fleisch mit, Getränke sind wie immer da."

Bums aus die Maus. Keine großen Aktionen die langes Planen und noch viel längere Vorbereitung benötigen. Ich hab die Rechnung wohl ohne mein zweites ICH gemacht, denn in der Nacht lag ich wach und plante in Gedanken die perfekte Party! Von Dekoration bis Nachtisch sollte alles dabei sein. Pinterest quoll über vor Ideen und ich klickte mich in die höchste Stufe der Planung! Ich erstellte unendlich viele Listen mit Essen. Salat und Soße, und Grillbutter darf auch nicht fehlen. Was ist mit Nachtisch! Hatten wir jemals schon Nachtisch beim Grillen? Es musste einer her! Snacks? Häkchen auf der Liste! Oh und die Dekoration nicht zu vergessen. Wenn wir hier und da ein wenig umbauen und verschieben könnte es klappen. Meine Listen wurden konkreter und schlussendlich zu Einkaufslisten umgewandelt. Der Bestellfinger zuckte und ich bestellte sämtliches Zubehör. Männe musste mit mir durch Einkaufspassagen rennen, weil ich DEN Outdoorteppich gesehen habe, der es unbedingt sein musste! Er buckelte mir geduldig große schwere Blumenkübel von A nach B damit meine Idee von einem Palettentresen Gestalt annahm. Auch diesen schraubte er bereitwillig und ohne meckern zusammen. In seinen Kopf hätte ich trotzdem gern mal geschaut. Immerhin wollte ich ja "nur grillen".




Mehr Gemütlichkeit war das Ziel. Unsere alten und hässlichen Waschbetonplatten mussten versteckt werden. Bei Depot fand ich zwei wunderschöne blau weiße Outdoorteppiche, die dem Ganzen ein wenig Wohnzimmerfeeling im Freien geben. Bänke und Stühle wurden mit weißen Decken und großen weichen Kissen eingekleidet. Die Tischdecken sind zwei blaue Läufer, auch extra für draußen gedacht. Na merkt ihr schon ein Farbschema? Es geht Richtung Meer.



Links neben der Terrasse steht nun der neue Palettentresen. Schön schmal und perfekt um trotzdem einiges abzustellen. Leider habe ich es dann doch nicht mehr geschafft die Paletten weiß zu streichen, aber das schadet dem Nutzen ja nicht. Der Palettentresen ist das erste DIY was ich euch zeigen möchte und ist ganz einfach herzustellen. Ihr benötigt:

2 Paletten
4 Schrauben 20 cm lang
Akkuschrauber
Gehwegplatten 

Die Paletten stellt ihr jeweils mit der normalerweise oberen Seite nach außen zeigend aneinander. Mit dem Akkuschrauber schraubt ihr die 4 Schrauben jeweils in den Ecken fest und fixiert somit die Paletten miteinander. Da die Paletten 120 cm lang sind, würden hier 3 Gehwegplatten a 40 cm drauf passen, oder auch ein passendes Holzbrett. Ich mag den Kontrast zwischen Stein und Holz und glücklicherweise hatten wir sogar eine durchgängige Gehwegplatte in genau den Maßen im Garten liegen. Perfekt!

Habt ihr den Anker gesehen der unten Links im Bild steht? Den haben wir mal beim Floßfahren "geangelt". Wir haben auf dem See gestoppt und unseren Anker geworfen und als wir wieder weiter fahren wollten und unseren Anker hochgezogen haben, hing dieser mit dran. Seit dem steht er bei uns im Garten als Deko. 



Der neue Tresen wurde auch direkt als Tresen genutzt und auch hier findet sich ein kleines DIY was ich euch nicht vorenthalten möchte. Wenn schon denn schon, ich hab richtig losgelegt. Bei Ikea gibt es diese wunderschöne weiße Magnettafel. Sie ist perfekt um kleine Nachrichten zu hinterlassen. Und noch perfekter um sie mit Tafelfolie zu bekleben. 

Ihr braucht:

1 Magnettafel (Ikea)
1 x Tafelfolie (Amazon)

Den zu beklebenden Bereich habe ich auf der Magnettafel ausmessen und auf die Tafelfolie übertragen und dann sauber ausgeschnitten. Dann habe ich vorsichtig die Folie auf die Magnettafel kleben. Das hat bei mir problemlos und ohne Bläschen geklappt. Fertig ist eure kleine Tafel, die mit Kreidestiften immer wieder neu beschriftet werden kann. Zusätzlich ist sie natürlich immer noch magnetisch. Praktisch oder? 


Die Tafel war übrigens die Einladung für eine fruchtige Erdbeer-Mango-Limettenbowle, die ich das erste mal gemacht habe. Sehr lecker und erfrischend sage ich euch. In dem tollen Zapfhahnglas kam sie besonders gut zur Geltung und passte perfekt auf den neuen Tresen. Das Rezept stelle ich euch am Ende des Blogs zur Verfügung. Passend mit all den anderen tollen Rezepten, die ich euch gleich noch vorstellen werde.




Das alte Fenster welches ich aus der Nähe von Hamburg von einem alten Bauernhof habe, kommt super zur Geltung und lässt sich auch prima mit den Kreidestiften beschriften. Das nächste DIY ist so einfach, dass man fast nicht drauf kommt. Und alles habt ihr zu Hause griffbereit, da bin ich mir sicher:

DIN A 4 Papier
Süssigkeiten
Kindheitsbastelerinnerungen

Faltet einfach ein paar kleine Schiffchen aus verschiedenen Papiergrößen. Sie sind perfekt um sie mit kleinen Snacks zu füllen! Ich habe passend zum Thema Ahoi Brausebonbons ins große Schiff getan, aber auch Nüsse oder Smarties passen super. Ein echter Hingucker und so schnell gemacht!



Das Thema Meer habe ich bei der Tischdekoration weitergeführt. Ein einfaches silbernes Tablett habe ich mit Muscheln, Steinen, Sand und einem kleinen Segelboot in die Mitte gestellt. Die Läufer in dem hellen Blau heben sich super vom weißen Tisch ab und mit den wunderhübschen Tellern und kleinen Bootstischkärtchen ergeben sie ein wunderbar harmonisches Gesamtbild. Wir erinnern uns: eigentlich wollte ich ja nichts planen...




Diese Tomatenbutter ist übrigens eine der leckersten die ich je gegessen habe und ein Alltimefavorite meinerseits. Sie schmeckt so würzig intensiv nach getrockneten Tomaten in Verbindung mit der cremigen Butter. Und das obwohl gar keine getrockneten Tomaten dabei sind. Hier spielen nur Butter, Tomatenmark, Zitrone, Basilikum und Salz und Pfeffer die Hauptrolle. Sie ist superschnell gemacht und auch perfekt als kleines Mitbringsel wenn man mal selber auf eine Gartenparty eingeladen ist. Ob nun langsam schmelzend auf dem frisch gegrilltem Stück Fleisch oder auf dem Fladenbrot - die Butter ist der Knaller! Auch hierzu habe ich euch das Rezept am Ende des Blogs aufgeschrieben. Ich seh doch wie euch das Wasser im Mund zusammenläuft!


Von der Butter zur Soße, oder auch: wenn schon denn schon. Wenn ich schon eine selbst gemachte Tomatenbutter in schöner Schale anbiete, will ich auch nicht die langweiligen gekauften Ketchupflaschen auf dem Tisch stehen haben. Also habe ich auch noch eine Grillsoße selber gemacht. Die hübschen Gläser bekommt man momentan fast überall und auch hier kam wieder der Kreidestift zum Einsatz. Die Soße besteht aus Ketchup als Basis, gefolgt von vielen Gewürzen und Kräutern, ein wenig Sambal Olek für die Schärfe und Honig für die Süße. Diese Soße ist keineswegs langweilig und passt perfekt zu Gegrillten. Aber auch wenn sie nicht ganz aufgegessen wird, kann sie super beim nächsten Gulasch weiterverarbeitet werden. Sie lässt sich, genau wie die Tomatenbutter, super einen Tag vorher vorbereiten und nimmt so schon mal ein wenig den Druck raus, dass man alles genau an dem Partytag erledigen muss. 



Details sind auch immer ein sehr wichtiges Thema. Ohne Details ist alles doof. Ist doch so oder? Stellt euch mal vor anstatt der hübschen Teller mit den kleinen Booten würden normale Teller stehen. Oder die kleinen Porzellanboote die als Platzkartenhalter dienen würden Enten sein, die Servierten wären belanglos weiß und die Tischtuchhalter wären keine Anker oder Boote, sondern die guten alten 90er Jahre Obstanhänger. All das würde die Harmonie des Bildes und vor allem auch der realen Stimmung stören. Nichts würde wirklich zusammenpassen und auch keinen Sinn für ein Motto ergeben. Während Männe nur verständnislos mit dem Kopf geschüttelt hat, bin ich beim Aufbauen und dekorieren regelrecht aufgegangen. Die grob geflochtenen Telleruntersetzer erinnern an dicke Tauseile und allein das sie so gut auf den Tisch zu den anderen Sachen passen macht mich einfach glücklich und ich steh freudig in die Hände klatschend vor dem Tisch um mein Gesamtwerk zu feiern. Mädels Butter bei die Fische - IHR VERSTEHT MICH ODER?




Als ich vor einigen Jahren von meiner damaligen Vorgesetzten das Rezept für dieses Kastenweißbrot mit Kräuterbutter bekommen habe, war ich im 7. Himmel. Seit dem gibt es kein anderes Brot mehr bei mir zum Grillen und mittlerweile wird es auch von unseren Freunden regelrecht verlangt und eingeatmet. Selten bleibt etwas übrig. Es ist so simpel aber so unglaublich lecker. Die selbst gemachte Kräuterbutter aus einer Hand voll Zutaten zieht so wunderbar saftig in jede einzelne Scheibe des Brotes ein. Damit ist es innen wunderbar weich und würzig und außen kross und knackig. Das Brot wird im Ofen gebacken und nimmt somit keinen Platz auf dem Grill weg. Nicht das ihr jetzt in Panik verfallt, was hier das große Geheimnis ist - auch dieses Rezept habe ich euch aufgeschrieben und ihr findet es am Ende des Blogeintrages. Ich garantiere euch, es wird auch bei euren Grillabenden zu einem absoluten Klassiker!



Kein Grillen ohne Salat - vorzugsweise Nudelsalat. Auch dieses Rezept war eher Zufall und von einem Kollegen geklaut. Er hatte den Salat auf Arbeit mitgebracht und konnte unseren treuen Augen und dem tropfenden Zahn nicht widerstehen und musste uns was abgeben. Ich sage euch DAS ist genau der Salat den ich immer gesucht habe! Und nach einigem Betteln und Winseln hat er auch das Rezept rausgerückt. Der Nudelsalat schmeckt wunderbar würzig, enthält getrocknete und frische Tomaten und aus dem Öl der getrockneten Tomaten in Verbindung mit Tomatenmark, Kräutern und Knoblauch wird so ein wunderbares Pesto, was die Nudeln einzigartig schmecken lässt. Die Kombination mit Rucola und Parmesan gehört eh zu meinen Liebsten und ist bei Nudelsalat nicht mehr wegzudenken. Seid ihr auch so Nudelsalatverrückt wie ich?



So und wer von euch war nun ein aufmerksamer Leser und hat bei den Fotos ein wenig genauer hingeschaut und dieses Prachtstück von Nachtisch entdeckt? Allein wenn ich mir die Bilder ansehe läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen!



Diesen gigantische Himbeer-Blaubeer-Trifle habe ich nachdem wir alle vollgefuttert von Nudelsalat, Grillfleisch und -würstchen und Brot mit Kräuterbutter waren, demonstrativ auf den Tisch gestellt. Bauch haltend und schnaufend wurde die Schale kritisch begutachtet. Was ist das? Das soll schmecken? Eigentlich sind wir doch alle satt..

Genauso eigentlich wie ich keine durchgeplante und organisierte Party machen wollte, war die Meute anscheinend auch "satt". Nachdem ein Vorkoster sich vorsichtig angenähert hatte und mit leuchtenden Augen immer wieder den nächsten Löffel genüsslich in den Mund steckte, wagten sich die anderen dann langsam auch ran. "Aber nur einen kleinen Löffel voll bitte - nur mal zum kosten!" Nunja noch zwei oder drei volle Löffel Nachschlag holen zählt dann wohl nicht dazu. Ich grinste mir eins und schaufelte mir auch noch eine zweite Portion auf den Teller. Wenn Nachtisch so gut schmeckt, dass man nur noch seufzen kann vor Glück ist es auch piepegal wie voll gefressen man davor ist. Nachtisch geht IMMER!

Den Trifel habe ich am selben Tag gemacht, damit er möglichst frisch bleibt, da hier unter anderem Sahne verwendet wird. Grundlegend ist er aber wirklich schnell gemacht und braucht nur ein paar einfache Zutaten die ihn in eine wahre Geschmacksexplosion verwandeln! 




Der Tag war wie immer gelungen, wir alle waren pappsatt und glücklich. Schöner hätte es nicht sein können. Ich bin froh, dass wir doch gefeiert haben und ich meinen Gastgeber/Deko/Rezeptewahn ausgiebig ausleben konnte.


Ich hab für euch alle Rezepte zu einem PDF zusammengefügt, so könnt ihr euch gleich alles auf einmal ausdrucken und habt es immer beisammen. Die DIY Projekte habe ich nicht noch mal extra zusammengefasst, aber ihr könnt ja immer wieder hier auf dem Blog nachschauen um einen Palettentresen, kleine Snackboote oder eine DIY Tafelfolienmagnetwand für eure nächste Party nachzubasteln. Ich fand alle Projekte sehr einfach und vor allem schnell umzusetzen. Die Rezepte sind ohne komplizierte Zutaten vorzubereiten und eigentlich fehlen dann nur noch die Gäste und eine laue Sommernacht für ganz viel Spass, Essen gute Gespräche, knisterndes Lagerfeuer und einem Nachtisch der trotzdem noch rein passt! 

Um das PDF runterzuladen klick einfach auf das Bild. Ich wünsch euch einen tollen Sommer 




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Die geheime Spardose - DIY *Werbung*





Bist du bereit für ein blitzschnelles DIY um dir deine eigene geheime Spardose zu basteln? Sie sieht aus wie ein normales Bild, keiner würde so schnell auf die Idee kommen, dass sich dahinter eine Spardose verbirgt. Und du kannst sie auch noch ganz einfach alleine basteln. Ich zeige dir, wie es geht:



Die Illustrationen habe ich bei www.pixum.de * auf Klebefolie drucken lassen in 30x30 cm. Für das Projekt musste ich sie nachträglich etwas zuschneiden, was aber kein Problem war. Zusätzlich braucht ihr noch einen tiefen Bilderrahmen, ein Cuttermesser, Bleistift, Schere und Lineal, eine Heissklebepistole und die kleinen Etikettenaufkleber **.


Als erstes wird der Rahmen in seine Einzelteile zerlegt. Ich hab mir die Glasscheibe vorgenommen und sie vorsichtshalber noch einmal gereinigt, nicht das nachher beim bekleben Staubkörner zwischen Folie und Glas liegen.

Mit ein wenig Augenmaß und dem Lineal richte ich das Bild nun aus, so dass es mittig liegt. Das ist für mich mittlerweile die schnellste und einfachste Methode und funktioniert immer gut. Danach fahre ich ganz sanft mit dem Bleistift um das Glas rum und habe so die perfekten Linien zum Ausschneiden.




Achtet darauf, dass ihr beim Anzeichen und Ausschneiden sehr genau arbeitet.

Ich löse mir meist die obere Ecke vom Papier ab und ziehe die Trägerfolie entlang der oberen Kante ein paar cm um die Klebefolie besser ansetzen zu können. Hier merkt man übrigens, wie dick das bedruckte Klebepapier ist. Je dicker es ist, umso besser und vor allem leichter kann ich damit arbeiten. Und wenn ihr hier wirklich genau gezeichnet und geschnitten habt, könnt ihr nun die obere Kante des Klebepapiers ganz sauber an die oberen Kante des Glases setzen und vorsichtig die ersten cm am Glas festdrücken. Stück für Stück wird nun die Folie abgezogen und ich wisch dann gerne mit einem Tuch von oben nach, so dass keine Bläschen entstehen können. 





Weiter gehts mit der Rückseite. Ein Loch für das Geld muss ja schließlich auch noch her. Dazu habe ich mir die Etikettenhalter genommen und ungefähr dort hingelegt, wo ich denke, dass es passt. Dann hab ich mir wieder das Lineal genommen und die Halter ausgerichtet. Mit dem Bleistift hab ich die Innenlinien einfach nachgezeichnet, so dass ich weiß, wo ich gleich ansetzen muss.


Mit dem Cutter und dem Lineal als Führung habe ich das Loch ausgeschnitten. Das erfordert gut Kraft, denn die Rückwand ist ordentlich stabil. Mit der Heißklebepistole habe ich das Etikett dann passend aufgeklebt.



Zum Schluss wird der Rahmen nur noch zusammengesetzt. Als erstes kommt die Glasscheibe mit dem Bild nach unten in den Rahmen, darauf lege ich gerne noch den Papprahmen der mit dabei ist, einfach als zusätzlichen Schutz für das Glas von innen wenn das Geld rein fällt. Darauf dann den Abstandshalter und schlussendlich die Rückwand mit dem Loch. 


Und fertig ist die geheime Spardose getarnt als Bild! Dank dem großen Loch kann man es super anhängen und der Rahmen ist auch nicht gleich als Spardose zu erkennen. Ich finde das ist auch eine tolle Geschenkidee zu sämtlichen Anlässen (Hochzeit, Geburtstag, Umzug usw...) und wirklich einfach und kostengünstig hergestellt. 

Die Drucke sind qualitativ so hochwertig, dass mir die Bilder sogar so noch besser gefallen, als wenn die Glasscheibe davor wäre. Das war anfangs nämlich meine Angst, dass es vielleicht nicht so schön aussehen würde wenn das Bild auf der Scheibe klebt. Aber die Sorge war definitiv unbegründet.

Ich wünsch euch ganz viel Spass beim nachmachen! 





**hierbei handelt es sich um einen Affiliate Link
*Kooperation




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DIY - Hochbeete aus Paletten


Wie ihr auf Instagram mitbekommen habt, sind wir momentan im Garten sehr aktiv und versuchen wieder Grund reinzubekommen. Seit unserem Hausbau haben wir kaum was im Garten geschafft, so dass sich alles nur gestapelt hat ohne wirkliche Pflege. Nur Muddan hat ihren Bereich im Garten bepflanzt. Wir haben uns den Garten aufgeteilt, so dass jeder von uns ein Stück für sich hat und dort machen kann was er will. Läuft man am Haus von vorne in den hinteren Bereich, ist dort noch ein ca 4 m breites und 14 m langes Stück Garten, was lange Zeit vernachlässigt wurde. Hier stand früher mal ein Kirschbaum, ein Buddelkasten und Holzschuppen, den wir vor ein paar Jahren abgerissen haben. 

Aber was macht man nun mit so einem Stück Land? Einfach nur Rasen ist schade und vergeudeter Platz, Bäume hinstellen ist auch irgendwie blöd. Da Muddan in ihrem Bereich vom Garten nicht mehr so viel Platz wie vorher hat um Gemüse und Obst anzupflanzen, haben wir uns überlegt, dass genau der nicht genutzte Bereich im Garten als Gemüsebeet umgepflanzt wird. Lange haben wir überlegt wie wir das Stück am besten und sinnvollsten gestalten und schnell sind wir auf das Thema Hochbeet gekommen. Allerdings sind die ja nicht gerade billig im Gartencenter. Dank Pinterest kam ich aber schnell auf den Gedanken die Hochbeete aus Paletten zu bauen. Da Muddan bei solchen Aktionen nicht immer ganz sicher ist, haben Männe und ich das ganze heimlich in die Hand genommen und haben beim Palettenhändler 12 Paletten besorgen. Die Preise schwanken dort sehr. So zahlt man für eine neue Palette 10 Euro, für 2. Wahl Paletten 6-7 Euro und für kaputte Paletten 3,50 Euro. Neue brauchten wir nicht, so dass wir auf die 2. Wahl zurück gegriffen haben, die waren einfach nur etwas dunkler von der Farbe und auch zwei von den "kaputten" Paletten konnten wir ergattern, da waren nur kleine Teile vom Holz abgesplittert.


Praktischerweise haben die 12 Paletten auch genau ins Auto gepasst. Danach ging es noch ins Bauhaus passenden Holzschutz und Vlies besorgen. Motiviert gings dann nach Hause zum zusammenschrauben.


Da wir uns einige Jahre nicht um den Bereich im Garten gekümmert hatten, stand jetzt erst mal ausmisten und begradigen der Fläche an erster Stelle. Und wir mussten uns beeilen, denn Muddan war noch Arbeiten und wir wollten sie ja überraschen.


Die Hochbeete zusammenzuschrauben war relativ einfach. Die Paletten haben wir mit der langen Seite auf den Boden aneinander gestellt und mit 20 cm langen Schrauben verbunden. Zwei Stück haben wir so aufgebaut und erst mal provisorisch auf den Acker geschmissen und haben Muddan dann vor vollendete Tatsachen gestellt. Glücklicherweise mochte sie die Idee, so dass wir weiter bauen konnten. Wohin auch sonst mit den 12 Paletten ^^


Die Paletten habe ich dann alle mit Holzschutz eingepinselt, damit sie so ein wenig länger halten. 



Falls ihr auch Hochbeete aus Paletten basteln wollt, streicht die Paletten vor dem Zusammenbauen. Das geht deutlich einfacher und schneller als wenn sie zusammengebaut sind. Das war auch die längste und nervigste Arbeit.



Nach dem Streichen haben wir auf der Unterseite Kaninchendraht festgetackert, damit Mäuse oder andere Kleintiere sich nicht von unten ans Gemüse nagen können. Das Vlies haben wir dann innen an alle vier Seitenwände getackert, damit die Erde nicht aus den Lücken fallen kann. Das muss auch nicht so ordentlich sein. Sieht man später eh nicht mehr.




Als erste Schicht haben wir gröberes Gestrüpp und Äste rein geschmissen, die dienen gut als Drainage und lassen überschüssiges Wasser ablaufen. Darauf kam eine Schicht Laub/alte Erde aus Blumentöpfen, alles was sich halt so hat finden lassen. Darauf kam eine Schicht Mist als Dünger. Es folgt eine Schicht Komposterde und ganz oben kommt dann Pflanzenerde gemischt mit Blumenerde, bis die Beete voll sind. Wer seinen Garten also von alter Erde und Gestrüpp befreien will, kann hier ordentlich was loswerden, denn in die Beete passt ne Menge rein.


Gestrüpp

Alte Blumenerde und Äste

Laub, noch mehr alte Erde


Mist



Und so sehen die Beete fertig vorbereitet aus. An die Seite können noch Kübel gehangen werden und in die Zwischenräume passen kleine Töpfe. Sobald die Temperaturen es zulassen, können die Beete dann auch bepflanzt werden. Sollten sie noch etwas nachsacken, wird einfach mit Pflanzerde aufgefüllt.


Der Blick vom Gehweg am Haus zu den Beeten zeigt es noch mal ganz gut. Auf der freien Erdfläche kommt der Rasen hin, ihr seht die Gehwegplatten zwischen den Beeten und vorne am Weg stellen wir durchgehend die großen Blumenkästen auf (die hatten wir noch im Garten stehen) so kann hier auch noch genügend eingepflanzt werden und der Platz kann sinnvoll genutzt werden. 

Sobald alles grünt und blüht mache ich euch noch mal ein paar Bilder :) Vielleicht hilft euch meine Anleitung ja beim Bau eurer Palettenbeete. Ich würde mich freuen, wenn ihr die Idee aufgreift und mir eure Ergebnisse zeigt.